Meta Quest 3 vs. Quest 2: Unboxing & Review für Nicht-Gamer

In der turbulenten und sich entwickelnden Welt der virtuellen Realität (VR) ist die Einführung eines neuen Headsets immer ein aufregendes Ereignis, das mit Spannung erwartet wird. Mit der Meta Quest 3 hat Meta (früher bekannt als Oculus) die Messlatte höher gelegt und ein Gerät geschaffen, das sowohl für Gamer als auch für professionelle Anwender attraktiv ist. Bei HEGIAS haben wir die Möglichkeit ergriffen, die Meta Quest 3 zu erkunden, und sind begeistert, unsere Entdeckungen und Einsichten mit unserer Community zu teilen.

Die Meta Quest 3 repräsentiert mehr als nur eine Weiterentwicklung ihres Vorgängers Quest 2; sie symbolisiert einen bedeutenden Schritt vorwärts in der Virtual- und Mixed-Reality-Technologie. Mit verbesserten Hardware-Spezifikationen, einer kompakteren Bauweise und der Fähigkeit, beeindruckende Mixed-Reality-Erfahrungen zu liefern, stellt die Quest 3 eine aufregende Möglichkeit dar, VR in beruflichen und persönlichen Szenarien zu nutzen.

In diesem Beitrag vergleichen wir die Meta Quest 3 mit der Meta Quest 2, um die Fortschritte und Verbesserungen zu beleuchten, die die neueste VR-Technologie mit sich bringt. Dabei legen wir einen besonderen Fokus auf die Aspekte, die für Nicht-Gamer und den geschäftlichen Einsatz relevant sind. Wir werfen einen Blick auf die physikalischen Eigenschaften, die Einrichtung, die Funktionen sowie die geschäftliche Nutzung der Quest 3, und geben am Ende eine abschließende Bewertung ab. Lasst uns ins Thema eintauchen!

Unboxing und erste Eindrücke

Die Meta Quest 3 kommt in zwei Versionen – mit 128GB und 512GB Speicherplatz, preislich bei $499.99 bzw. $649.99 angesiedelt. Beim Öffnen der Box werden wir von einem schlanken, modern gestalteten Headset begrüsst. Im Lieferumfang enthalten sind das Headset selbst, eine vormontierte Schaumstoff-Gesichtsauflage, zwei Touch Plus-Controller mit vormontierten Handgelenkschlaufen und AA-Batterien, ein 18W Netzadapter und ein USB Typ-C Ladekabel für das Headset. Die Quest 3 präsentiert sich als kompaktes, gut durchdachtes Gerät.

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Design: schlanker und ergonomischer

Auf den ersten Blick ähnelt die Quest 3 stark der Quest 2, aber Meta behauptet, dass die Quest 3 40% schlanker ist. Diese Aussage bezieht sich jedoch nicht auf die Gesichtsauflage, die bei der Quest 3 dicker ist. Das Gewicht bleibt mit 459 Gramm (ohne Riemen) nahezu unverändert, was aber durch die verbesserte Ergonomie kompensiert wird. Die Quest 3 liegt weniger schwer auf der Stirn und bietet dank des weichen, stoffbezogenen Kopfriemens, der leichter einzustellen ist, einen besseren Tragekomfort – selbst bei langem Einsatz und aktiven Körperbewegungen.

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Technische Merkmale: Klarheit und Komfort

IPD-Anpassung: Die Quest 3 bietet eine kontinuierliche IPD-Anpassung von 58mm bis 70mm, die sich leicht über ein kleines Drehrad am unteren Rand des Visiers einstellen lässt, im Gegensatz zur begrenzten IPD-Anpassung der Quest 2 mit drei spezifischen Stops.

Gesichtsauflagen-Tiefe: Ein weiteres Highlight ist die Möglichkeit, die Tiefe der Gesichtsauflage anzupassen, um den Abstand des Bildschirms zum Gesicht zu verändern. Dies ist besonders nützlich für Brillenträger.

Display und Optik: Die Quest 3 verfügt über zwei LCD-Displays mit einer Auflösung von 2064×2208, was eine 30% höhere Pixeldichte als die Quest 2 bedeutet. Die neue Optik mit Pancake-Linsen bietet eine gleichmässige Klarheit von Rand zu Rand und weniger Linsenreflexionen, ein deutlicher Fortschritt im Vergleich zu den Fresnel-Linsen der Quest 2. Zusätzlich wurde das Sichtfeld (FOV) auf 110 Grad erweitert und die Unterstützung für 120Hz direkt zum Start ermöglicht.

Panels: Die Verwendung von OLED-Panels anstelle von LCD in der Quest 3 ermöglicht eine lebendigere Farbwiedergabe und tiefere Schwarzwerte, was die visuelle Erfahrung erheblich verbessert.

Prozessor und RAM: Dank des schnelleren Prozessors und 12GB RAM ist die Quest 3 leistungsfähiger, was besonders in anspruchsvollen Mixed-Reality-Anwendungen nützlich ist.

Audio: Das Audio-System der Quest 3 ähnelt dem der Quest 2, bietet jedoch weniger Verzerrung und eine höhere Maximallautstärke. Für eine bessere Geräuschisolierung und räumliche Audiowiedergabe gibt es eine 3,5-mm-Audiobuchse für den Anschluss von kabelgebundenen Ohrhörern oder Kopfhörern. Die Verwendung der kabellosen Kopfhörer ist noch problematisch, da die Verbindung unstabil ist und häufig eine Verspätung im Verhältnis zum Bild hat.

Akkulaufzeit: Die Akkulaufzeit beträgt etwa zwei Stunden pro Ladung, was nicht besonders lang ist, aber durch Anbringen einer externen USB-Batterie am Gürtel erweitert werden kann, um das zusätzliche Gewicht am Kopf zu vermeiden.

Kontrollers: Die neuen Touch Plus-Kontroller der Quest 3 sind leichter und ergonomischer gestaltet. Die Beseitigung der IR-Ringe führt zu einem geringeren Gewicht von nur 104 Gramm pro Controller, was das Handling deutlich verbessert. Die Kombination aus Infrarot-LEDs, Kameras am Visier und AI-Handtracking-Technologie sorgt für eine präzise Bewegungserfassung, die über das hinausgeht, was die Quest 2 bieten konnte.

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Konto-Erstellung und Erstladung

Im Gegensatz zu früheren Modellen ist es nicht mehr erforderlich, ein Facebook-Konto zu erstellen, um die Meta Quest 3 zu nutzen. Allerdings benötigst du ein Meta-Konto, das im Wesentlichen gleich funktioniert, jedoch ohne eine öffentliche Seite auskommt. Nachdem du deine Quest 3 zum ersten Mal aufgeladen hast, schaltest du das Gerät ein und folgst den Anweisungen, um eine Internetverbindung herzustellen und alle Firmware-Updates herunterzuladen.

App-Installation und Geräte-Kopplung

Zur Kopplung des Headsets ist die Installation der Meta Quest App auf deinem Apple- oder Android-Telefon oder -Tablet erforderlich. Nach der Kopplung wirst du die App wahrscheinlich nicht mehr benötigen, es sei denn, du möchtest die Ansicht aus dem Headset auf einen Bildschirm für andere streamen.

Raumabgrenzung: Stationär oder Raumskala

Danach leitet dich die Quest 3 an, eine Wahl zwischen einer stationären oder raumskaligen Grenze zu treffen, die jederzeit geändert werden kann. Wenn du die raumskalige Option wählst, kartiert das Headset den Raum automatisch, während du dich darin bewegst. Du kannst dies in Echtzeit beobachten, während kleine geometrische Formen deinen Boden, Wände, Decke und Möbel skalieren. Dies ist eine gute Möglichkeit, visuell festzustellen, welche Teile deines Raumes noch nicht kartiert wurden. Das Headset meistert reflektierende und transparente Oberflächen wie sonnenbeschienene Fenster, Glastische und sogar ein Aquarium gut.

Geschäftliche Nutzung: Ein Werkzeug für die Zukunft

Die Meta Quest 3 bietet eine autarke Spieleplattform, doch ihr Potenzial geht weit über das Gaming hinaus. Mit dem Snapdragon XR2 Gen 2 Chip, der bis zu 50% leistungsfähiger ist als der in der Quest 2, liefert die Quest 3 eine robuste Performance für verschiedene Anwendungen.

Ein bemerkenswerter Fortschritt ist die Einführung der Passthrough-Technologie. Die Quest 3 verfügt über zwei 4MP RGB-Kameras und einen Tiefensensor im Visier, die ein farbiges Passthrough-Feature ermöglichen. Dies verbessert nicht nur die gemischte Realität (Mixed Reality) für Spiele, sondern auch für berufliche Anwendungen, indem es eine klarere und farbgenaue Darstellung der realen Umgebung bietet.

Somit wird die Meta Quest 3 zu einem spannenden Tool für virtuelle Meetings, Produktpräsentationen und andere geschäftliche Anwendungen. Ihre leistungsfähige Hardware und die visuellen Verbesserungen machen sie zu einer ernsthaften Überlegung für Unternehmen, die in die VR/AR-Welt einsteigen möchten.

Fazit: Ein Schritt in die richtige Richtung

Die Meta Quest 3 bietet eine Reihe von Verbesserungen gegenüber der Quest 2, sowohl in Bezug auf das Design als auch die technischen Merkmale. Die erweiterten Anpassungsoptionen, die verbesserte Optik und die komfortableren Trageeigenschaften machen sie zu einer interessanten Option für den geschäftlichen Einsatz und für alle, die die Möglichkeiten der virtuellen und gemischten Realität erkunden möchten.

Trotz einiger Mängel, wie der begrenzten Akkulaufzeit und der Lichtdurchlässigkeit an der Nasenbrücke, stellt die Quest 3 einen bedeutenden Schritt nach vorne dar und wir bei HEGIAS sind gespannt auf die neuen Möglichkeiten, die dieses Headset für die Nutzung im privaten sowie geschäftlichen Bereich eröffnet.

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